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The Triangle

Der 30. Juli wird bei der HNU in Zukunft rot im Kalender angestrichen sein. An diesem Tag ging nämlich das erste Startup-Event der HNU „The Triangle“ an den Start.

The Triangle bedeutet: man möchte wie in einem Dreieck drei Arten von Menschen miteinander connecten: Gründer in sehr frühen Phasen, erfolgreiche Startups und etablierte Unternehmen.
Diese Kombination hat tatsächlich viele Vorteile: die ganz jungen lernen von denen, die ihnen schon ein paar Schritte voraus, aber noch in ihrer Welt unterwegs sind. Beide profitieren von der langjährigen Erfahrung etablierter Unternehmen. Für alle drei bieten sich Chancen für gute Partnerschaften.

Mit dabei waren:

Early-Stage Startups: Wasserpunkt, Spark To Go, Peng
Startup: Recup
Grownup: Brauerei Berg

Kein Startup-Event ohne Pitches. An diesem Abend standen 500 Euro für den Sieger auf dem Spiel, die gerne den Besitzer wechseln würden. An dieser Stelle geht ein „Danke“ an die IHK Ulm und IHK Schwaben raus, die den Betrag bereitgestellt haben.

Wasserpunkt

Wasserpunkt möchte jedem Menschen auf der Welt den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen.
Wer geht an heißen Tagen nicht gerne ins nächste Geschäft, um dort den Kühlschrank zu plündern? Wenn das Thermometer, wie jetzt, 30 Grad und mehr  anzeigt kommen die Läden oft gar nicht nach, neue Getränke hineinzustellen. Diese kommen zum Großteil in Plastikflaschen und Aluminiumdosen daher. Dass das für die Umwelt zwischenzeitlich ein echtes Problem ist, weiß mittlerweile jedes Kind.
Hier setzt Wasserpunkt an. Das Startup will an öffentlichen Orten in Ulm Wasserspender aufstellen, an denen man sich frisches, kühles Wasser in seine eigene Flasche abfüllen kann…die dann bestenfalls aus Glas ist. So wird nicht nur ein riesiger Haufen Müll vermieden, es kostet auch nur einen Bruchteil : 1 Liter zapft ihr für 20 Cent.
Der Hammer: bei jedem Kauf werden automatisch 25% an Trinkwasserprojekte weltweit gespendet.

Das Startup wird die Wasserspender installieren, betreiben und die Hygiene sicherstellen. Gewinn soll über den Verkauf von Wasser generiert werden, aber auch durch Werbung auf den Geräten.
Ziel ist es, dass in Großstädten immer eine Wasserpunkt-Quelle zu Fuß erreichbar ist. Sehr ambitioniert!
Als ersten Standort haben sich die Gründer Ulm ausgesucht. Dafür wird man Gespräche mit der Verwaltung führen müssen. Ein freundlicher Wink geht also auch in Richtung der Stadt Ulm.

Status: in Gründung | Investoren gesucht

Spark To Go

Menschen trinken unheimlich viel Wasser. Vor allem in Deutschland ist der Sprudel eines der beliebtesten und gesündesten Lebensmittel. Leider kommt auch dieser mittlerweile zu einem großen Teil aus Plastikflaschen. Das Problem ist bekannt und Produkte wie der Sodastream haben darauf schon eine recht gute Antwort gefunden: man sprudelt sich das Wasser einfach selbst in seine Glasflasche. Darauf baut Spark To Go auf.

Das Startup entwickelt wiederverwendbare Metallflaschen mit integriertem Karbonisierungssystem. So braucht man nur noch kaltes Leitungswasser, um das für sich passende Mineralwasser herzustellen. Das Kistenschleppen entfällt und man muss sich auch nicht mehr zwischen „Classic“ und „Sanft“ entscheiden. Natürlich ist das Wasser dadurch auch günstiger: für 28-30 Cent erhaltet ihr einen Liter Agua con Gas!

Wie kommen ein Amerikaner aus Kalifornien und ein Südafrikaner überhaupt auf die Idee, in Deutschland ein Startup zu gründen?
Wie uns Luke Patruno und Pieter Prinsloo erzählen, trinken die Deutschen 9-mal so viel Sprudel wie die US Amerikaner. Oha! Der Markt ist also viel größer und entsprechend empfänglicher für Innovationen.
Die Gründer starten jetzt mit einem EXIST-Stipendium und im Frühjahr 2021 soll der Prototyp stehen.

Status: Pre-Seed

PENG

Wer an Energydrinks denkt, hat sofort übersüßte Kalorienbomben im Kopf, über die man regelmäßig jede Menge Negatives hört. So ging es vermutlich auch Marten Schulze, als er sich überlegte, ob es sowas denn nicht auch in gesund geben könnte. Die Frage hat sich vermutlich jeder, der Energydrinks trinkt, schonmal gestellt.
Also fing er an sich sein neues Getränk selbst zu mischen, das er später PENG taufen würde. Marten selbst verkörpert den PENG-Effekt als Gesicht der Marke übrigens sehr gut. Sein Pitch ist witzig und unkonventionell und manchmal hat man den Eindruck, dass Marten selbst fleischgewordenes PENG ist.  
Natural Drinks sind in und bedienen einen wachsenden Markt. Darauf zielt PENG ab. Kein Zucker, keine Stabilisatoren, kein Süßstoff. Wer schonmal ein Glas Wasser mit einem Stück Zitrone darin getrunken hat, bekommt schon eine sehr gute Vorstellung davon was PENG ist.
Der Verkauf soll nicht durch die klassischen Kanäle im Lebensmittel-Einzelhandel passieren. PENG sieht seine Nische auf Festivals, Sportveranstaltungen oder Partys. Damit geht der Gründer ganz bewusst einen Weg, der nicht auf große Investoren und Kredit baut, die man eigentlich für den Eintritt in diesen Markt benötigt. Ein Underdog, der sich nicht auf das Spiel der großen Etablierten einlässt, sondern kreativ versucht seinen eigenen Weg in den Markt zu finden.
Wir denken, das könnte spannend werden. Die ersten 50.000 Dosen sind auf jeden Fall schon fast abverkauft und Marten plant schon die nächste Abfüllung.

Nach den Pitches wurden in einer offenen Diskussion unterschiedliche Themen besprochen. Insbesondere die Auswirkungen der Corona-Krise beschäftigte die Unternehmen. Insbesondere Recup hat die Schließung von Cafes stark zu spüren bekommen. Der Gründer Florian Pachaly konnte dem aber trotzdem etwas Guts abgewinnen:

Wir wachsen seit 3 Jahren stark und haben uns dabei mehrmals überholt. Corona gab uns Zeit, nachzuarbeiten, wozu man im Eifer des Gefechts nicht immer kommt.“

Das Startup will Einwegbecher vermeiden und hat dafür ein Pfandsystem entwickelt, bei dem der Kunde seine Tasse bei unterschiedlichen Cafes in der Stadt wieder abgeben kann. Über 2000 Cafes in Deutschland machen inzwischen bei Recup mit. Jetzt sagt das Startup mit Rebowl auch den Einwegverpackungen beim Take-Away Essen den Kampf an.

Äußerst schön zu sehen war, dass Berg Bier sich für das Event gewinnen ließ. Selbstverständlich ist das für ein Unternehmen, das um 1466 selbst Startup war, sicher nicht. Über 550 Jahre Unternehmensgeschichte bringt Berg mit in dieses Event. Und auch den ein oder anderen Rat hat Geschäftsführer Ulrich Zimmermann für die Grüner:

  • Finde einen Ausgleich zwischen deinen Emotion und den „Zahlen“
  • Bewahre das Leuchten in den Augen, wenn es um das eigene Produkt geht
  • Ehrlich bleiben. Der Kunde merkt, ob Dinge authentisch sind oder nicht

Ich finde, das war ein super Schlusswort für den Abend und bin mir sicher, dass das HNU-Team um Martin Schwarz schon bald wieder von sich Reden machen wird.

Übrigens: den Pitch-Wettbewerb hat Wasserpunkt gewonnen. Der Sieger des Abends war Recup. Herzlichen Glückwunsch!

von Links: das fünfköpfige Team inkl. Annika Degen (Wasserpunkt), Luke Patruno (Spark To Go), Marten Schulze (PENG) und Florian Pachaly von Recup

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