Recap: das StartupSÜD SUMMIT 2022

Albert Schmidt

Jul 13, 2022

Kennst du schon...

Als ein Highlight Event des Jahres 2022 hat das StartupSÜD Summit viele Gründer, Interessierte und Akteure der Startupszene zusammengebracht.

Am 5. Juli 2022 traf sich das Startup-Ökosystem der Region zu
einem besonderen Sommerevent an der Technischen Hochschule Ulm. Der StartupSÜD SUMMIT gab mit inspirierenden Vorträgen und vertiefenden Expertinnenrunden zum Leitthema „Kooperieren mit Startups“ einen Einblick in das Innovationspotential der Startup-Region Ulm/Neu-Ulm/Biberach. Insgesamt 230 Teilnehmende, darunter 48 Startups und über 40 Unternehmensvertreterinnen, trafen sich zum Austausch in lockerer Atmosphäre.
Neben Networking auf zwei Etagen gab es auch zahlreiche Diskussions- und Inputrunden.

Nach einleitenden Worten durch den Rektor der Technischen Hochschule Ulm, Prof.
Dr. Volker Reuter, begrüßte Oberbürgermeister Gunter Czisch die Gäste und verwies
darauf, dass bahnbrechende Innovationen oft in ungeplanten Momenten geboren
werden.

Kooperation zwischen Startups und Mittelstand


In welche bahnbrechenden Innovationen seine Firma in den letzten Jahren investiert
hat und wie gewinnbringend die Kooperation zwischen Startups und Mittelstand sein
kann, darüber berichtete Marco Bühler, Geschäftsführer der Beurer GmbH, in seiner
Key Note im Anschluss.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung beleuchtete Matthias Wallisch vom RKW
Kompetenzzentrum
, die Potentiale der Zusammenarbeit zwischen Startups und
Mittelstand. Er zeigte auf, dass etwa 69 % der Startups im B2B-Bereich unterwegs
sind und somit eine wichtige Quelle für Innovationen für den Mittelstand sein
können.


In der anschließenden Panel Discussion diskutierten beide Referenten mit den CoGründerinnen des Uni-Ulm-Startup Day4Solution, Anna Literova und Reiner Taglang. Hierbei wurde über den Mehrwert von Kooperation zwischen Startups und Mittelstand aus beiden Perspektiven gesprochen und wie gewinnbringend Startups durch ihre Schnelligkeit und Flexibilität für den Mittelstand sein können. Erlebbar wurde die dynamische, regionale Startup-Szene zudem durch ein gegenseitiges Kennenlernen.
Das Foyer der Technischen Hochschule Ulm stellte hierfür die passende Plattform bereit. 40 Startup-Teams präsentierten dort ihre Gründungsideen und Geschäftsmodelle. Im Format „Startup meets Mittelstand #5“, organisiert durch die IHK Ulm und die IHK Schwaben, kamen zudem Unternehmen, Startups und Expertinnen miteinander ins Gespräch und konnten sich in lockerer
Atmosphäre, zum Beispiel zu Kooperationsmöglichkeiten, austauschen.
Am Nachmittag gab es zwei parallele Diskussionsrunden.
In Track 1 wurde darüber gesprochen, wie Hochschulen zu Business Model Innovationen beitragen können.

Diskussionsrunde mit der Beurer GmbH und Holidaycheck

Vertreterinnen der vier StartupSÜD Hochschulen stellten die Forschungs- und Transferschwerpunkte der Hochschulen sowie aktuelle Beispielprojekte für Innovationskooperationen mit Unternehmen der Region vor. In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum ging es um die Vorteile für Unternehmen und Startups in ihrer Kooperation mit Hochschulen für die gemeinsame Generierung von markttauglichen Innovationen. Track 2 beschäftigte sich mit der Frage, wie Unternehmen das richtige Startup finden. Hier diskutierte der Gründer von Holidaycheck, Jens Freiter, mit Christian Caro von der Beurer GmbH. Vor allem die Teamzusammensetzung und die GründerinnenPersönlichkeiten sahen beide als wichtigsten Erfolgsfaktor für die Zusammenarbeit mit einem Startup.


Zum Abschluss der Veranstaltung konnten in einem Pitch-Wettbewerb noch einmal
acht ausgewählte regionale Startups ihr Business-Modell vorstellen. Das Publikum
kürte dann via Live-Voting das Startup karriereheld mit ihrer innovativen RecruitingPlattform zum „Fuchs des Jahres“.

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Bildquelle: Technische Hochschule Ulm, Hochschule Biberach

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