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mesakumo

Entgegen aller Klagen schreitet die Digitalisierung auch in Deutschland voran.
Zuerst waren es die großen Unternehmen, die mutig vorangegangen sind. Mittlerweile zeigt aber auch der Mittelstand zunehmend wachsendes Interesse an der Frage, was Digitalisierung wohl für das eigene Geschäftsmodell bedeutet.
Dieser Prozess ist nicht immer einfach und oft von Schwierigkeiten begleitet. Deshalb gibt es Berater, die Know-How und Erfahrung mitbringen, um diesen wichtigen Modernisierungsprozess zu begleiten. Eines dieser Beratungsunternehmen ist kürzlich in Ulm entstanden: mesakumo.

Die Gründer, Fabian Kracht und Richard Ritz, verbindet eine gemeinsame Geschichte: beim Familienunternehmen PERI haben beide die digitale Transformation maßgeblich vorangetrieben und z.B. eine cloud-first Strategie eingeführt.
Mit ihrer Erfahrung wollen sie nun anderen Mittelständlern helfen, sich zu digitalisieren.

Fabian und Richard, ihr beide hattet bei PERI jeweils eine spannende Karriere. Wieso gibt man das auf, um ein Startup zu gründen?

Wir wollten vor allem unsere Geschäftsidee umsetzen und den Wunsch einer eigenen Gründung erfüllen. Und um dieses neue Kapitel zu beginnen, gehörte eben auch dazu, das Kapitel PERI abzuschließen. Nach jeweils 16 Jahren im Unternehmen, die so erfolgreich wie lehrreich waren und mit so vielen super Kollegen war das keine einfache Entscheidung für uns. Aber es hat sich richtig angefühlt.
Die Abschiedsmonate waren dann übrigens sehr herzlich, trotz Corona sogar mit einem sehr schönen Abschiedsfest.

Ihr kommuniziert ja auch fleißig über die sozialen Medien. Vor kurzem konnte man lesen, dass ihr eure ersten Kunden gewonnen habt. Was hebt euch von anderen Beratern ab?

Der wesentliche Unterschied ist, dass wir zu Themen beraten, die wir selber schon persönlich verantwortet und operativ umgesetzt haben. Dadurch, dass wir als CIO und CFO/ Sprecher der Geschäftsführung für die digitale Transformation und IT-Modernisierung eines großen Familienunternehmens verantwortlich waren, kennen wir die Perspektive unserer Kunden aus eigener Erfahrung. Und genau diese Stärke bekommen wir auch als Feedback in den vielen Gesprächen mit Interessenten und Kunden zurückgespielt. Das schafft Vertrauen in unsere Beratungsqualität und Umsetzungskompetenz.

Wie konntet ihr einem Kunden bereits konkret helfen?

Die Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens kam auf uns zu, um mit uns gemeinsam einen Plan für die Digitalisierung und IT-Modernisierung ihres Unternehmens zu entwickeln. In einem 8-wöchigen Projekt haben wir dann mit dem Kunden gemeinsam die Anforderungen herausgearbeitet und diese überführt in konkrete Initiativen, eine Ziel-Organisation für IT und Prozesse, einen Umsetzungsfahrplan und eine Ziel IT-Architektur. Der Kunde war sehr zufrieden damit und jetzt geht es an die Umsetzung.

Jeder hat sich schonmal gefragt, was man anders machen würde, wenn man eine eigene Firma hätte.Was werdet ihr in eurem eigenen Unternehmen besser oder anders handhaben?

Uns ist ein Team wichtig, das gut zusammenpasst, dieselben Werte teilt und einfach Bock darauf hat, mesakumo mit uns gemeinsam aufzubauen. Und dazu gehört einerseits, dass wir uns alle fachlich ergänzen und so unseren Kunden eine gute Leistung anbieten können. Mindestens genau so wichtig ist uns aber, dass die Mannschaft auch persönlich zusammenpasst und sich gut ergänzt. Darauf legen wir bei den Vorstellungsgesprächen, die wir gerade viel führen, großen Wert. Wir fragen uns immer, wie die Menschen, die bereits an Bord sind, und die neuen Kandidaten zusammenpassen würden. Bei der Auswahl ist übrigens Diversity auch ein echtes Auswahlkriterium. Wir sind fest überzeugt, dass gemischte Teams einfach bessere Ergebnisse erbringen.

Wo trinkt Mesakumo das Feierabendbier?

Wir haben einen Bierkühlschrank im Büro (lacht). Da Richard ursprünglich aus dem Rheinland stammt, sind da auch immer mindestens 2 verschiedene Sorten Kölsch drin, die über die Zeit variieren. Ergänzt wird das um regionale Biere und Besonderheiten, die uns im Supermarkt Regal anspringen. Wenn das Wetter gut ist, gehen wir aber auch gerne in den Biergarten am Botanicum.

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